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Zeitzuschlag einrichten
Mit Zeitzuschlägen rechnet PEP4 bestimmte Arbeitszeitabschnitte mit einem zusätzlichen Faktor an. Du kannst zum Beispiel für Arbeit zwischen 20:00 und 22:00 Uhr 25 Prozent zusätzliche Zeit berechnen. Aus zwei zuschlagsfähigen Stunden entstehen dann 0,50 Zuschlagsstunden. Ob diese Zeit den Saldo erhöht und welche Konten gespeichert werden, stellst du getrennt ein.
Diese Anleitung beschreibt die regulären Zuschlagsregeln in PEP4desktop. Die Beispielsätze dienen der Einrichtung und Prüfung. Übernimm die für deinen Betrieb vereinbarten Zeitfenster und Prozentsätze.
Voraussetzungen und Vorbereitung
- Du kannst die Module Zuschläge, Rechenmodell, Kennzeichen, Tagesarten und die benötigten Konten bearbeiten. Bei geschützten Parametern benötigst du die entsprechende Bearbeitungsberechtigung.
- Du kennst die betroffenen Personen, den Gültigkeitsbeginn, die Tagesarten und die gewünschte Wirkung auf den Zeitsaldo.
- Du hast ein Zuschlagskonto ausgewählt oder angelegt. In den Beispielen verwenden wir die Stammdaten-Konten-ID
40. Die vollständigen berechneten Kontennummern daraus sind4000,4002und4003. - Du prüfst die Regeln zunächst an einzelnen Personen und Tagen mit bekannten Buchungen. Verwende bei einem neuen Regelwerk einen eigenen Zuschlagssatz. Änderungen an einem gemeinsam genutzten Satz wirken auch auf andere Rechenmodelle, die ihn verwenden.
1. Einen Zuschlagssatz anlegen
- Öffne das Modul Zuschläge im Bereich Zeitregeln / Rechenmodell. Das Fenster trägt den Titel Zuschlag.
- Lege in der linken Tabelle einen neuen Datensatz an. Trage bei Bezeichnung einen verständlichen Namen ein, zum Beispiel
Abendzuschlag 25 Prozent. - Wähle diesen Satz links aus. In der rechten Tabelle pflegst du die zugehörigen Detailregeln.
- Trage die Regeln aus den folgenden Abschnitten ein. Schließe die bearbeitete Zelle ab und wähle Speichern. Die Anwendung lädt die Rechenmodellregeln nach dem Speichern neu.
Felder der Detailregeln
| Feld | Eingabe und Wirkung |
|---|---|
| Tages Art | Tagesart, für die diese Zeilen gelten. Die Zuordnung und Ersatzregeln sind im nächsten Abschnitt erklärt. |
| Zeit | Beginn einer Zuschlagsstufe in Dezimalstunden ab 00:00 Uhr des Berechnungstags. 20 bedeutet 20:00 Uhr, 20,5 bedeutet 20:30 Uhr. In diesem Feld kannst du auch 20:30 eingeben; PEP4 wandelt es in 20,50 um. |
| Zuschlag | Faktor der zusätzlichen Zeit. Gib für 25 Prozent ausdrücklich 25% ein. Die Eingabe wird in den Faktor 0,25 umgewandelt. Die reine Zahl 25 ist der Faktor 25 und bedeutet 2500 Prozent. Nach dem Verlassen der Zelle kontrollierst du den gespeicherten Faktor. |
| Schwellenzeit | Frühester Zeitpunkt des letzten Gehens, ab dem diese Stufe berücksichtigt wird; ebenfalls Dezimalstunden ab dem Berechnungstag. 22,5 bedeutet 22:30 Uhr. Verwende hier Dezimalzahlen. Eine leere Schwellenzeit verwendet beim Laden den Wert aus Zeit. |
| Konto | Stammdatenkonto für Zuschlagswert und Basiszeit. Wähle im Beispiel das Konto mit ID 40, nicht die berechnete Nummer 4000. |
| Steuerung 1. ZF Sa | Kennzeichnet eine Stufe für die Sonderregel zum ersten zuschlagsfreien Samstag. Für einen normalen Abendzuschlag bleibt das Feld ausgeschaltet. |
Wichtig: Es gibt kein eigenes Bis-Feld. Innerhalb derselben Tagesart endet eine Stufe beim Zeit-Wert der nächsten Zeile. Die letzte Zeile endet intern erst bei Stunde 99. Um einen Zuschlag um 22:00 Uhr zu beenden, legst du deshalb eine weitere Zeile mit Zeit = 22 und Zuschlag = 0% an. Verwende je Tagesart eindeutige Beginnzeiten.
Eine Stufe mit 0 Prozent begrenzt den vorherigen Zuschlag. Sie kann trotzdem Basiszeit auf Unterkonto 02 und einen Zuschlagstag auf Unterkonto 03 des dort ausgewählten Kontos erzeugen. Wähle für solche Begrenzungszeilen ein eigenes, fachlich passendes Konto, wenn die Basiszeit des eigentlichen Zuschlagskontos ausschließlich das positive Zuschlagsfenster abbilden soll.
Tagesarten und Feiertage auswählen
PEP4 sucht die Regeln anhand der für die Berechnung ermittelten Tagesart. Beim normalen Tag (ID 0) wird der Wochentag verwendet: Montag = 1 bis Sonntag = 7.
- Detailzeilen für Tagesart
0dienen als allgemeiner Ersatzsatz für Wochentage ohne eigene Zeilen. - Hat ein Wochentag eigene Zeilen, verwendet PEP4 diesen Satz vollständig. Die allgemeinen Zeilen werden nicht zusätzlich hinzugefügt. Übernimm daher alle für diesen Wochentag benötigten Stufen.
- Für besondere Tagesarten, etwa Feiertage, legst du eigene vollständige Regeln an. Fehlen diese, wird nur bei aktiviertem ZW-Parameter
CALC_TAGESART_STD_ON_SPECIAL_ZUauf den Wochentag zurückgegriffen. Andernfalls entsteht über diesen Regelsatz kein Zuschlag.
Wähle die Tagesart nach ihrer tatsächlichen Einrichtung in deiner Datenbank. Die Bezeichnungen besonderer Tagesarten können betriebsspezifisch sein. Kontrolliere für einen Feiertag auch, ob bei der Person tatsächlich die erwartete Tagesart ermittelt wird.
2. Beispiel: 25 Prozent von 20:00 bis 22:00 Uhr
Für die Begrenzungszeile benötigst du neben dem Zuschlagskonto 40 ein getrenntes Konto, hier beispielhaft 41. Lege beide Konten entsprechend deiner Kontenstruktur an oder wähle passende vorhandene Konten.
Trage für die allgemeine Tagesart mit ID 0 folgende Zeilen ein:
| Tagesart-ID | Zeit | Zuschlag eingeben | Gespeicherter Faktor | Schwellenzeit | Konto-ID | Steuerung 1. ZF Sa |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 0 | 20 | 25% | 0,25 | 20 | 40 | aus |
| 0 | 22 | 0% | 0,00 | 22 | 41 | aus |
Vor 20:00 Uhr entsteht aus diesem Satz kein Zuschlag. Von 20:00 bis 22:00 Uhr beträgt der Zuschlag 25 Prozent. Ab 22:00 Uhr beträgt er 0 Prozent. Konto 41 kann die Basiszeit ab 22:00 Uhr sammeln; es gehört nicht zur positiven Zuschlagsbasis von Konto 40.
Prüfbeispiel: Eine zuschlagsfähige Arbeitszeit von 19:00 bis 23:00 Uhr ohne Pause im Zuschlagsfenster enthält zwei Stunden Zuschlagsbasis. Erwartet werden 4000 = 0,50, 4002 = 2,00 und 4003 = 1. Auf Konto 41 ergeben sich für die Stunde ab 22:00 Uhr 4100 = 0, 4102 = 1,00 und 4103 = 1; ob Nullwerte gespeichert werden, hängt von der Kontenauswahl ab.
Schwellenzeit gezielt verwenden
Soll der Zuschlag von 20:00 bis 22:00 Uhr nur entstehen, wenn das letzte Gehen mindestens 22:30 Uhr erreicht, ändere in der ersten Zeile Schwellenzeit auf 22,5.
- Letztes Gehen 22:15 Uhr: Die gesamte 25-Prozent-Stufe wird übersprungen.
- Letztes Gehen 22:30 Uhr oder später: Die tatsächlich vorhandene Arbeitszeit innerhalb 20:00–22:00 Uhr erhält den Zuschlag.
Die Schwellenzeit schneidet das Zuschlagsfenster nicht ab. Sie ist eine Freigabebedingung anhand des letzten Gehens aller berechneten Abschnitte. Bei geteilten Diensten kann deshalb auch ein späterer Abschnitt eine frühere Zuschlagsstufe freigeben. Sie prüft weder die gesamte Arbeitsdauer noch die Dauer eines einzelnen Abschnitts.
Zuschläge über Mitternacht einrichten
Zeiten nach Mitternacht können im selben Berechnungstag über 24 liegen. Für ein Fenster von 22:00 bis 06:00 Uhr am Folgetag verwendest du beispielsweise Zeit = 22 mit 25% und die nächste Stufe Zeit = 30 mit 0%. Gib 30 als Dezimalzahl ein, nicht als Uhrzeit 30:00.
Dieses Beispiel setzt voraus, dass die ganze Schicht demselben Berechnungstag zugeordnet ist. Wird sie durch die Schichttrennung aufgeteilt, benötigt der Folgetag eigene passende Regeln, beispielsweise ab Stunde 0 bis Stunde 6. Prüfe dabei die Tagesart und das Rechenmodell beider Berechnungstage. Ein Fenster ab Stunde 22 deckt nicht automatisch die Stunden 0–6 eines getrennten Folgetags ab.
3. Den Zuschlagssatz im Rechenmodell zuordnen
- Öffne Rechenmodell und wähle das benötigte Modell.
- Wähle die zum gewünschten Datum gültige Berechnungszeile. Kontrolliere deren von- und bis-Gültigkeit.
- Wähle in der Spalte Zuschlag den zuvor angelegten Zuschlagssatz.
- Lasse St. 1. zf. Sa für die normale Abendregel ausgeschaltet.
- Speichere das Rechenmodell.
- Kontrolliere in den Personenstammdaten, ob dieses Rechenmodell für die Person und den Prüftag gilt.
Ein Zuschlagssatz allein aktiviert die Berechnung noch nicht. Er muss in der wirksamen Berechnungszeile des Rechenmodells ausgewählt sein. Beachte mögliche Übersteuerungen durch Kostenstellen und RMFix; sie sind unter Ermittlung des Rechenmodells beschrieben.
4. Kennzeichen und Saldoübernahme prüfen
- Öffne Kennzeichen und wähle das Kennzeichen der betreffenden Arbeitszeitbuchungen.
- Aktiviere Zuschlag, wenn diese Buchungen Zuschläge erhalten sollen. Prüfe alle verwendeten Arbeitskennzeichen, nicht nur das übliche Kommen-/Gehen-Kennzeichen.
- Prüfe ZuschlagAufMindestzeitDeaktivieren, wenn eine Mindestzeitgutschrift verwendet wird. Dadurch können ergänzte Zeiten zuschlagsfrei sein.
- Prüfe bei der wirksamen Tagesart ZuschlagNichtInSaldo. Ist es ausgeschaltet, wird die berechnete Zuschlagssumme der angerechneten Zeit hinzugefügt. Ist es eingeschaltet, bleibt die reguläre Zuschlagskontierung bestehen, die Übernahme in die angerechnete Zeit entfällt.
- Speichere die Änderungen.
Bei einer Berechnung über AnteilWAZstattZeit wird die reguläre Zuschlagsberechnung übersprungen. Kontrolliere deshalb bei Abwesenheiten und pauschalen Gutschriften den Berechnungsweg, bevor du dieselben Ergebnisse wie bei Arbeitszeitbuchungen erwartest.
Die Zuschlagsberechnung arbeitet mit den Zeitabschnitten nach den vorhergehenden Rechenschritten, insbesondere Pausenabzug und Rahmenbearbeitung. Eine Pause im Zuschlagsfenster kann die Basiszeit verkürzen. Maßgeblich ist deshalb die berechnete zuschlagsfähige Zeit, nicht allein die Differenz zwischen erster Kommen- und letzter Gehen-Buchung.
5. Konten zur Speicherung auswählen
Die interne Zuschlagsberechnung und das Speichern ihrer Konten sind getrennt. Wenn du die Ergebnisse in den gespeicherten Zeitkonten auswerten möchtest:
- Öffne die ZW-Einstellungen für Konten.
- Aktiviere
CALC_USEKONTEN. - Ergänze
CALC_KONTENum die benötigten vollständigen Kontennummern. Erhalte die bereits benötigte Auswahl anderer Konten. - Für das Zuschlagskonto 40 kannst du
4000;4002;4003auswählen. Ergänze6, wenn auch die gesamte Zuschlagssumme gespeichert werden soll. - Im aktualisierten Programmstand kannst du alternativ
40*verwenden. Ergänze-999, wenn auch berechnete Nullwerte gespeichert werden sollen. Details und Versionsvoraussetzungen stehen unter CALC_KONTEN. - Speichere die Einstellungen und berechne die betroffenen Tage neu.
| Ergebnis | Bedeutung im Beispiel |
|---|---|
| 4000 | Zusätzliche Zeit: zuschlagsfähige Basiszeit × Faktor |
| 4002 | Basiszeit der auf Konto 40 gebuchten Regeln |
| 4003 | Ein Zuschlagstag je Konto und Berechnungstag bei positiver Basiszeit |
| 6 | Gesamte berechnete Zuschlagssumme des Tages |
Konto 4001 ist ein Auszahlungskonto und kein Tageszähler. Null Prozent können Basiszeit und Tageszählung erzeugen. Mehrere Abschnitte auf demselben Zuschlagskonto addieren die Basiszeit und Zuschlagszeit; der Tageszähler bleibt innerhalb desselben Berechnungstags höchstens 1. Die allgemeine Kontenlogik ist unter Konten in der Zeitberechnung – Zuschläge beschrieben.
Wichtig: Eine neue Speicherauswahl kann beim nächsten Kontenabgleich bisher gespeicherte, nicht mehr ausgewählte Berechnungswerte entfernen. Ersetze eine bestehende Auswahl daher nicht unbesehen durch die Beispielwerte.
6. Neu berechnen und das Ergebnis prüfen
- Wähle eine Testperson und einen Tag, an dem das eingerichtete Rechenmodell gilt.
- Prüfe Tagesart, Arbeitskennzeichen, Zeitbuchungen und Pausen.
- Starte die Berechnung der Zeitdaten für diesen Tag erneut. Eine Regeländerung allein berechnet bereits vorhandene Ergebnisse nicht neu.
- Vergleiche Zuschlagssumme, Basiszeit, Konten und die Änderung der angerechneten Zeit mit deiner Erwartung.
- Prüfe zusätzlich einen Tag ohne Zuschlagszeit, einen Tag mit Pause im Fenster, einen besonderen Tag und gegebenenfalls eine Schicht über Mitternacht.
- Berechne nach erfolgreicher Prüfung den tatsächlich betroffenen Zeitraum neu.
Für die unveränderte Abendregel aus Schritt 2 gelten bei zuschlagsfähigen, ungekürzten Abschnitten folgende Erwartungen:
| Arbeitszeit | Basiszeit auf 4002 | Zuschlagszeit auf 4000 | Tageszählung auf 4003 |
|---|---|---|---|
| 18:00–19:00 | 0 | 0 | kein Zuschlagstag |
| 19:00–21:00 | 1,00 | 0,25 | 1 |
| 19:00–23:00 | 2,00 | 0,50 | 1 |
| 20:00–21:00 und 21:30–22:00 | 1,50 | 0,375 | 1 |
Bei ZuschlagNichtInSaldo = False und ansonsten unveränderter Berechnung erhöht ein Zuschlag von 0,50 die angerechnete Zeit um 0,50 Stunden. Bei eingeschaltetem Feld entsteht diese zusätzliche Saldoanrechnung nicht. Die Zuschlagskonten werden durch das Feld nicht abgeschaltet. Für fehlende Basiszeit können Konten je nach Speichereinstellung fehlen oder als 0 vorliegen; das ist kein zusätzlicher Zuschlagstag.
Sonderregel zum ersten zuschlagsfreien Samstag
Die Detailspalte Steuerung 1. ZF Sa und die Rechenmodellspalte St. 1. zf. Sa gehören zu einer gesonderten Samstagssteuerung. Markierte Detailregeln können unterdrückt werden, während unmarkierte Regeln weiter gebucht werden.
In der Istberechnung wird bei aktivierter Rechenmodellsteuerung am Samstag zusätzlich die Datenbankroutine CALC_ZuschlagSamstagVorZeitraum abgefragt; in der Planberechnung wird eine eigene Samstagskennzeichnung verwendet. Für diese Sonderregel müssen deshalb auch Datenbankroutine, Zeitraumbezug und Planberechnung zur betrieblichen Regel passen. Die allgemeine Abendregel benötigt diese Schalter nicht. Richte die Sonderregel nur mit einer Prüfung der konkreten Installation und mehrerer Samstage ein.
Probleme lösen
| Beobachtung | Prüfung und Abhilfe |
|---|---|
| Es entsteht kein Zuschlag. | Prüfe wirksames Rechenmodell und Gültigkeit, Auswahl im Feld Zuschlag, Tagesart, Kennzeichen Zuschlag, Schwellenzeit und tatsächliche Überlappung. Prüfe auch zuschlagsfreie Mindestzeit und AnteilWAZstattZeit. |
| Der Zuschlag ist viel zu hoch. | Prüfe den Faktor. Für 25 Prozent ist 0,25 richtig; verwende bei der Eingabe 25%. Prüfe außerdem fehlende Begrenzungszeilen. |
| Der Zuschlag läuft nach dem gewünschten Ende weiter. | Ergänze für dieselbe Tagesart die nächste Stufe mit 0 Prozent am gewünschten Endzeitpunkt. Die letzte Stufe endet nicht automatisch um Mitternacht. |
| Ein Wochentag oder Feiertag verhält sich anders. | Prüfe eigene Tagesartzeilen. Sie ersetzen den allgemeinen Satz vollständig. Prüfe die besondere Tagesart und CALC_TAGESART_STD_ON_SPECIAL_ZU. |
| Die Basiszeit ist größer als das positive Zuschlagsfenster. | Prüfe, ob auch die 0-Prozent-Stufen dasselbe Konto verwenden. Sie sammeln ebenfalls Basiszeit. Trenne die Konten, wenn du nur die positive Zuschlagsbasis auswerten möchtest. |
| Zuschlag ist vorhanden, der Saldo bleibt unverändert. | Prüfe ZuschlagNichtInSaldo und kundenspezifische Saldo-/Planübernahmen. Kontierung und Saldoübernahme sind getrennte Schritte. |
| Zuschlag ist berechnet, gespeicherte Konten fehlen. | Prüfe CALC_USEKONTEN, CALC_KONTEN, Nullwerte, Programmstand und Neuberechnung. Wähle vollständige Nummern oder die unterstützte Kontenfamilie. |
| Nach der Änderung bleiben alte Ergebnisse sichtbar. | Berechne die betroffenen Tage neu. Kontrolliere dabei, ob ein anderes Rechenmodell oder eine andere gültige Berechnungszeile verwendet wird. |
| Eine Nacht- oder Samstagsschicht weicht ab. | Prüfe Berechnungstagszuordnung und Tagesart auf beiden Seiten der Schichttrennung sowie die beiden Samstagssteuerungen. |
Siehe auch
Stand und Geltungsbereich
Fachlich geprüft am 14.10.2026 anhand des verfügbaren PEP4desktop-Quellstands vom 09.10.2026 (Commit 6e79fb6). Geprüft wurden Zuschlagsmaske, Rechenmodellzuordnung, Laden der Zeitstufen und reguläre Berechnungslogik. Eine Prüfung in einer laufenden Kundeninstallation ist damit nicht bestätigt.
Kontenfamilien mit *, explizite Nullkonten und die beschriebene Zuschlagstage-Kontierung setzen den aktualisierten Programmstand voraus; siehe Versionshinweis zu Konten. Kundenspezifische Zuschlagswege, Planübernahmen und Lohnbewertungen können zusätzliche Regeln enthalten. Die Beispiele beschreiben Zeitgutschriften in Stunden; eine Geldauszahlung oder ein Lohnexport benötigt eine gesonderte Einrichtung.