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Einen Zeitraum automatisch planen
Die Zeitraumautomatik erstellt eine gemeinsame Personalplanung für den geladenen Zeitraum, zum Beispiel eine Woche oder einen Monat. Sie berücksichtigt den Stundenbedarf, die Tageskurven, die Mindestbesetzung und die Verfügbarkeit deiner Mitarbeitenden.
Stand 02.10.2026: Diese Anleitung beschreibt die neue Zeitraumautomatik und ihre beschlossene Bedienung. Der Algorithmus wird getestet; die vollständige Parameteroberfläche und die allgemeine Bereitstellung im Produkt sind noch nicht bestätigt. Die beschriebenen Auswahlfelder können in deiner Version noch fehlen.
Planung vorbereiten
- Öffne die Gruppe und den Zeitraum, den du vollständig planen möchtest.
- Prüfe die Stundenvorgaben, Tageskurven und Mindestbesetzung.
- Trage Urlaub, Krankheit, freie Tage und Arbeitsschichten ein, die erhalten bleiben sollen.
- Prüfe die Zeitfenster und Wochenbegrenzungen in den Personenstammdaten.
Einstellungen wählen
| Einstellung | Auswahl und Wirkung | Standard |
|---|---|---|
| Planungsqualität | Schnell, Standard oder Gründlich. Eine höhere Stufe prüft mehr Verbesserungen und kann länger dauern. | Standard |
| Bestehende Planung erhalten | Ja: Vorhandene Einträge bilden den festen Ausgangsstand. Nein: Vorhandene Arbeitsschichten dürfen neu geplant werden; geschützte Abwesenheiten bleiben erhalten. | Ja |
| Schichten erstellen | Aus Vergangenheit: Vergleichsschichten verwenden. Neu erzeugen: Schichten aus Bedarf und Tageskurven bilden. Vergangenheit mit Ersatz: Vergleichsschichten verwenden und bei Bedarf neue Schichten ergänzen. | Vergangenheit mit Ersatz |
| Planungsschwerpunkt | Vertragszeit, Saldoausgleich, Ausgewogen, Leistung mittel oder Leistung stark. Der Schwerpunkt beeinflusst, welche Personen ausgewählt werden. | Leistung mittel |
| Stundenziel berechnen mit | Netto-Stunden oder Personalpunkten (PP). PP entsprechen Netto-Stunden × Nettofaktor der jeweiligen Person. | Netto-Stunden |
Der Planungsschwerpunkt ändert nicht den Bedarf oder die Mindestbesetzung. Eine hohe persönliche Leistung beeinflusst die Personenauswahl; sie erhöht nicht nochmals die Stundenvorgabe.
Erweiterte Einstellungen
- Leistung berücksichtigen aus: Stammdatenfaktor, berechnete Leistung oder deaktiviert. Berechnete Leistung ist erst auswählbar, wenn diese Quelle in deiner Programmversion angeschlossen ist.
- Eigene Gewichtung: Vertrag, Saldo und Leistung in Prozent. Die drei Werte ergeben zusammen 100 Prozent. Wenn du Leistung deaktivierst, werden Vertrag und Saldo entsprechend ihrem Verhältnis berücksichtigt.
| Schwerpunkt | Vertrag | Saldo | Leistung |
|---|---|---|---|
| Vertragszeit | 60 % | 30 % | 10 % |
| Saldoausgleich | 20 % | 70 % | 10 % |
| Ausgewogen | 35 % | 35 % | 30 % |
| Leistung mittel | 20 % | 60 % | 20 % |
| Leistung stark | 15 % | 45 % | 40 % |
Planung erstellen und prüfen
- Wähle die Einstellungen und starte die Zeitraumautomatik.
- Die gefundene Planung wird unmittelbar in die geöffnete Planung übernommen.
- Prüfe die Tagesbesetzung, Stunden-Erfüllung und Ergebniswarnungen.
- Wenn du einen anderen Schwerpunkt ausprobieren möchtest, gehe zuerst mit der Rückgängig-Funktion zum Ausgangsstand zurück und plane erneut.
- Speichere die Planung, wenn du mit dem Ergebnis zufrieden bist.
Mit „Bestehende Planung erhalten“ gelten auch Schichten aus einem vorherigen Automatiklauf als vorhandene Planung, sofern du sie nicht vorher rückgängig gemacht hast.
Wie wird bei knappen Stunden verteilt?
Die Automatik versucht zuerst, die benötigten Stunden insgesamt möglichst gut zu erreichen. Danach sollen die Bedarfstage möglichst ähnliche prozentuale Erfüllungsgrade erhalten.
Beispiel: Bei 80 Prozent verfügbarer Kapazität entsprechen zehn Stunden Tagesbedarf möglichst acht geplanten Stunden und fünf Stunden Bedarf möglichst vier geplanten Stunden. Tage mit größerem Bedarf bekommen dadurch mehr absolute Stunden.
Zeitfenster, feste Einträge, Schichtlängen und Wochenregeln können unterschiedliche Erfüllungsgrade erzwingen. Die Automatik garantiert keine mathematisch optimale oder vollständig gedeckte Planung. Mindestbesetzungslücken und unerfüllte Wochenminima müssen im Ergebnis geprüft werden.
Ergebnis verstehen
- Stunden-Erfüllung: Wie gut passen die geplanten Stunden zu den Tagesvorgaben? Unter- und Überplanung werden beide berücksichtigt.
- Tageserfüllung-Streuung: Wie unterschiedlich sind die Erfüllungsgrade der Tage? Ein kleinerer Wert bedeutet eine gleichmäßigere Verteilung.
- Kurvenqualität: Wie gut folgt die Besetzung dem Bedarf über den Tag? Das ist eine andere Betrachtung als die gesamte Stunden-Erfüllung.
Pausen zählen für den Kurven- und Mindestbesetzungsvergleich als Anwesenheit. Für die Netto- beziehungsweise PP-Stundenvorgabe werden sie abgezogen. Die tatsächliche Pausenabstimmung bleibt Aufgabe des Planers.
Siehe auch
Fachlicher Stand: 02.10.2026; neue Zeitraumautomatik im Entwicklungs- und Teststand. Die allgemeine Produktfreigabe ist noch nicht bestätigt.