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Schnittstelle 6042: Leistung berechnen
Dokumentiert: 05.10.2026. Der Schnittstellen-Einstieg wurde statisch gegen den Git-Quellstand master/82ed7631f286853b62c92baa22c871abfcca7c04 geprüft. Die V3-Prozedur wurde getrennt davon in einer Dev-Datenbank getestet; eine produktive Installation und der Aufruf über die Schnittstelle wurden nicht geprüft.
Zweck und Geltungsbereich
Das Programm CalcLeistung = 6042 erstellt einen gespeicherten Leistungsstand der Version V3 für einen Stichtag. Es berücksichtigt die 91 Kalendertage davor, nicht den Stichtag selbst. Es handelt sich um eine interne Berechnung mit Datenbankzugriff, nicht um einen Dateiimport oder Export.
Die fachliche Erklärung der Mitarbeiterleistung V3 zeigt, warum umsatzstarke Gruppen-Tage stärker zählen und wo die Tagesbewertung ihre Grenzen hat.
Die Registrierung nennt das Programm „Leistung Berechnen“ in der Gruppe Calc. Manueller Aufruf und Automatik sind vorgesehen. Das belegt noch keinen eingerichteten Job und keinen erfolgreichen Lauf.
Parameter und Voraussetzungen
| Parameter | Typ | Standard | Wirkung |
|---|---|---|---|
DATUM | Datum / Datumsmuster der PEP4-Parametereingabe | In der Registrierung kein fester Standard | Stichtag für den 13-Wochen-Stand. |
In der PEP4-Anmeldedatenbank müssen die Tabelle dbo.MitarbeiterLeistung13Wochen aus update_0896.sql und die Prozedur dbo.MitarbeiterLeistung13WochenSpeichern installiert sein. Ob das in einer konkreten Installation bereits geschehen ist, wurde nicht geprüft.
Berechnung und Ergebnis
Der Aufruf verwendet DATUM als Stichtag und startet MitarbeiterLeistung13WochenSpeichern. Die Prozedur liest positive Iststunden je Person und Gruppe, Verkäuferumsatz aus UmsatzVK und Gruppenumsatz aus Umsätze. Zur Gruppenzuordnung nutzt sie zunächst die Umsatzgruppe, danach eine eindeutige Istgruppe und zuletzt eine eindeutige Plangruppe. Fehlende oder mehrdeutige Grundlagen können die Bewertung eines Tages verhindern.
Ein bewertbarer Gruppen-Tag vergleicht den persönlichen Bruttoumsatz mit dem nach Iststunden verteilten Gruppenumsatz. Wenn keine Gruppe bewertbar ist, versucht die Prozedur für Person und Tag eine Bewertung auf Filialebene. Der Index einer Person beträgt 100 × Summe bewerteter Bruttoumsätze / Summe erwarteter Bruttoumsätze. Die erwarteten Umsätze werden über alle bewertbaren Gruppen-Tage und gegebenenfalls Filial-Tage addiert. Dadurch zählen Tage mit hohem Vergleichsumsatz stärker als ruhige Tage: Der Index ist kein ungewichteter Durchschnitt von Tages- oder Wochenwerten. Innerhalb eines Gruppen-Tags verteilt die aktuelle V3-Fassung den Tagesumsatz nach Iststunden; sie gewichtet einzelne Uhrzeiten noch nicht nach Tageskurve oder Stundenumsatz. Ohne eigene bewertbare Umsätze und ohne Iststunden kann der Mittelwert der berechneten Personenindizes zugewiesen werden. Sonst bleibt der Index leer und erhält die Quelle nicht bewertbar.
Die Prozedur aktualisiert veränderte Personenzeilen, fügt neue hinzu und entfernt zum gleichen Stichtag und zur Version V3 nicht mehr vorhandene Personen. Der Abgleich läuft in einer Datenbanktransaktion. Wenn im Fenster überhaupt keine Person mit Umsatz gefunden wird, meldet SQL einen Fehler und lässt den gespeicherten Stand unverändert. Die Datenbankprozedur liefert Diagnoseergebnisse; die Schnittstelle zeigt diese nicht einzeln an, weil sie ExecuteNonQuery verwendet.
Die Zeitraumautomatik kann den gespeicherten V3-Stand bei der Leistungsquelle „Berechnet“ verwenden. Sie wählt den jüngsten Stichtag bis zum Planungsbeginn beziehungsweise bis heute. Fehlt ein passender Stand, kann die Planung mit einer Fehlermeldung abbrechen. Die Schnittstelle 6042 startet die Planung nicht selbst.
Weiterführende Themen
Fehler und Prüfgrenzen
⚠ Statischer Codebefund: Bei fehlendem oder ungültigem DATUM meldet die Datumsroutine einen Fehler. Der neue Einstieg prüft ihren Rückgabewert derzeit nicht und versucht dennoch den SQL-Aufruf. Außerdem trägt der Protokollkontext einen offenbar fremden Modulnamen aus einer ZW-Transfer-Schnittstelle. Diese Befunde sind keine bestätigten Produktionsfehler.
Erfolg im Schnittstellenprotokoll zeigt, dass der SQL-Aufruf ohne gemeldete Ausnahme beendet wurde. Die Zahl bewerteter Personen und die fachliche Qualität des Index werden vom VB-Einstieg nicht geprüft. Prüfe dafür die gespeicherten Zeilen, den Stichtag, die Version und die Diagnose der SQL-Prozedur. Ein Dev-Test bestätigte die Berechnung und Speicherung von direkten Indizes sowie Mittelwerten bei fehlender Istzeit. Das bestätigt die Prozedur auf einer Testdatenbank, nicht den Aufruf über die Schnittstelle oder die Datenlage anderer Kunden.
Technische Quellen
Stand: 05.10.2026 · Schnittstellen-Einstieg statisch geprüft, V3-Prozedur in Dev getestet; kein Produktivschema-Nachweis.