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Schnittstelle 3020 – Umsatz-Kostenstellenzuordnungen aus Datei übernehmen
Die Schnittstelle Kostenstellen Umsatz verarbeitet Zuordnungen zwischen Kostenstelle und PEP-Gruppe. In einer Datei können neue Zuordnungen stehen, aber auch Löschbefehle. Die Reihenfolge der Zeilen entscheidet über das Ergebnis.
Eine Zeile mit Satzkennung 3022 löscht alle Zeilen aus UmsKstGr, ohne Kostenstellen-, Gruppen- oder Datumsfilter. Eine Zeile 3021 löscht alle Zuordnungen einer Kostenstelle. Prüfe die gesamte Datei vor dem Start und sichere die Zuordnungen. Ein späterer Fehler rollt frühere Löschungen nicht zurück.
Eingabedatei
PEP4 verlangt eine vorhandene Datei; der Dialog schlägt UmsatzKostenstellen.pep vor. Die Datei nutzt Semikolon als Trenner. In Anführungszeichen eingeschlossener Text wird als ein Feld gelesen. Der verwendete TextFieldParser erhält keinen ausdrücklich festgelegten Zeichensatz. Es gibt keinen Header-Skip und keine Prüfung der Feldzahl vor dem Zugriff. Unbekannte Satzkennungen bleiben unbeachtet.
| Satzkennung | Aufbau nach Positionen | Wirkung |
|---|---|---|
3020 | 1=Satzkennung; 2=Kostenstelle; 3=PEP-Gruppe; 4=von; 5=bis; 6=Faktor | Neue Zeile in UmsKstGr einfügen. |
3021 | 1=Satzkennung; 2=Kostenstelle | Alle Zuordnungen dieser Kostenstelle löschen. |
3022 | 1=Satzkennung | Gesamte Tabelle UmsKstGr leeren. |
Der Faktor wird direkt als Multiplikator gespeichert: 1 steht für den vollen Anteil, nicht für 1 %. Leere oder ungültige Datumsfelder werden zu SQL-NULL. Ein leeres bis kann über das berechnete Feld bis2 bis 31.12.2099 reichen; ein leeres von passt bei späteren Datumsvergleichen nicht automatisch. Datum und Zahlformat hängen bei gültigen Textwerten von der Laufzeitkultur ab.
Die Satzkennung 3021 innerhalb der Datei ist ein Löschbefehl des Imports 3020. Die Programmkennung 3021 bezeichnet dagegen einen Export. Diese beiden Bedeutungen dürfen nicht verwechselt werden.
Vorgehen
- Prüfe alle Satzkennungen und die Reihenfolge der Datei. Suche insbesondere nach
3021und3022. - Sichere
UmsKstGrund teste die Datei zuerst in einer isolierten Datenbankkopie. - Öffne das Modul Schnittstellen, wähle Kostenstellen Umsatz mit Kennung 3020 und klicke auf Ausführen.
- Wähle die Datei aus. Vergleiche danach die Zuordnungen nach Kostenstelle, Gruppe und Gültigkeitszeitraum.
Ergebnis und Grenzen
Satz 3020 fügt immer eine neue Zeile ein; er aktualisiert keine vorhandene Zuordnung. Ein reiner Wiederimport kann deshalb Duplikate erzeugen. Eine Gruppen-ID muss wegen des Fremdschlüssels als PEP-Gruppe vorhanden sein. Die Schnittstelle ändert Umsätze nicht unmittelbar; spätere Berechnungen können die neuen Zuordnungen lesen.
Die drei SQL-Befehle sind nicht durch eine gemeinsame Transaktion geschützt. Beim ersten Parser-, Konvertierungs- oder SQL-Fehler stoppt der Import; frühere Änderungen bleiben. Die Einstiegsmethode liefert im untersuchten Code auch nach einem fachlich erfolgreichen Lauf False. Prüfe deshalb den tatsächlichen Tabellenstand und das Protokoll.
Technische Referenz
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Programmkennung | 3020 / ImpUmsatzKostenstellen |
| Einstieg | cSchnittKostenstellenUmsatz.Ausführen |
| Parameter | PFAD; vorhandene Datei, Dialogvorschlag UmsatzKostenstellen.pep |
| Fachliche Tabelle | UmsKstGr; INSERT oder DELETE nach Satzkennung |
| Geschriebene Felder bei 3020-Satz | Kst, Gr, von, bis, Prozent; ID entsteht als Identity |
| Fachliches SQL | Drei direkte Befehle, keine Stored Procedure |
| Systemeinstellungen | GLOBAL_LOGLEVEL und GLOBAL_LOGLEVELEVLOG beeinflussen nur die Protokollierung; Standardwerte laut Code 50 und 0 |
Siehe auch
Prüfstand
Am 25.09.2026 statisch gegen den Quellcommit f1d82a003b62f2658f06eaa943dc685ab219bdf3 geprüft. Kein Importlauf und kein konkreter produktiver Datenbankstand bestätigt.