Die Kennzahl V3 beschreibt, wie der persönliche Umsatz einer Person zu dem Umsatz passt, der für ihre tatsächlich geleisteten Stunden zu erwarten war. Sie wird für die letzten 13 abgeschlossenen Wochen (91 Kalendertage) vor einem Stichtag berechnet. Ein Index von 100 bedeutet: persönlicher und erwarteter Umsatz sind gleich hoch. Die Kennzahl ist ein Vergleichswert ohne eigene Einheit; sie ist keine Umsatzprognose und keine Bewertung einzelner Krankheitstage.
UmsatzVK. Ohne diesen Umsatz entsteht für eine Person kein gespeicherter V3-Datensatz.StundenIstGruppe, auf Basis der atomisierten Istzeiten. Die bestehende kundenspezifische Erzeugung dieser Zeiten muss nicht für V3 geändert werden.Ist aus Umsätze für die jeweilige PEP-Gruppe. Tageskurven und stündliche Ist-Umsätze dienen der aktuellen V3-Berechnung nicht als eigene Stunden-Gewichte.
Die Umsatzgruppe wird zuerst aus UmsatzVK.Gruppe übernommen, wenn sie gültig ist. Fehlt sie, versucht V3 die eindeutige Ist-Gruppe der Person an diesem Tag und danach eine eindeutige Planungsgruppe. Bei mehreren möglichen Gruppen wird der Umsatz nicht künstlich nach Stunden aufgeteilt.
Für einen bewertbaren Gruppen-Tag berechnet V3 zunächst den erwarteten persönlichen Umsatz:
erwarteter Umsatz = Gruppen-Tagesumsatz × eigene Iststunden in der Gruppe
/ Iststunden aller Personen in der Gruppe
Anschließend summiert V3 den persönlichen und den erwarteten Umsatz über alle bewertbaren Gruppen-Tage. Nur wenn für eine Person an einem Tag keine Gruppenbewertung möglich ist, versucht V3 eine Bewertung auf Filialebene. Dort verwendet sie die entsprechenden Filialstunden und den Filial-Tagesumsatz. So verdrängt ein grober Filialvergleich keine vorhandene, genauere Gruppenbewertung.
Leistungsindex V3 = 100 × Summe persönlicher bewerteter Umsätze
/ Summe erwarteter Umsätze
Das ist kein ungewichteter Durchschnitt der Tages- oder Wochenindizes. Ein umsatzstarker Gruppen-Tag trägt gewöhnlich einen größeren erwarteten Umsatz zum Nenner bei und beeinflusst das Ergebnis stärker als ein ruhiger Tag. Beispiel: Zwei Tage mit je 100 % und 50 % ergeben nur dann 75 %, wenn ihr erwarteter Umsatz gleich groß ist. Liegt der erwartete Umsatz am zweiten Tag viermal so hoch, beträgt der gemeinsame Index 60 %.
Innerhalb des 91-Tage-Fensters gibt es keinen zusätzlichen Bonus für jüngere Wochen. Innerhalb desselben Gruppen-Tags behandelt V3 die Iststunden derzeit gleich. Ob jemand morgens oder während der stärksten Stunde gearbeitet hat, wird noch nicht anhand von TK00–TK23 oder UmsätzeIstStunde gewichtet. „Starke Zeiten“ meint bei V3 daher umsatzstarke Tage und Gruppen, keine minutengenaue Schichtbewertung.
BewertbareTage, GruppenEinheiten, FilialFallbackTage und UmsatzabdeckungProzent, wie viel tatsächlich eingeflossen ist.IndexQuelle = Mittelwert. Diese neutralen Werte gehen nicht erneut in die Mittelwertbildung ein.nicht bewertbar). Fehlt ein berechneter Vergleichswert für den Mittelwert, bleibt er ebenfalls leer.
Die Datenbank speichert einen Stand je Stichtag, Berechnungsversion und Person in dbo.MitarbeiterLeistung13Wochen. Schnittstelle 6042 „Leistung berechnen“ startet die Berechnung. Sie dokumentiert Aufruf, Parameter und technische Voraussetzungen.
Wählst du in PlanGenie die Leistungsquelle Berechnet, liest die Zeitraumautomatik den jüngsten gespeicherten V3-Stand, der spätestens zum Planungsbeginn und spätestens heute vorliegt. Sie verwendet den Personenindex für die Auswahl von Mitarbeitenden und normiert die Werte innerhalb der geladenen Planung. Für geladene Personen ohne gespeicherten Index verwendet sie den Mittelwert der direkt berechneten Indizes dieses Stands. Fehlt ein geeigneter Stand oder enthält er keinen bewertbaren Wert, bricht die Planung mit einer Fehlermeldung ab. PlanGenie berechnet den Stand nicht selbst.
Stand: 05.10.2026 · V3-Formel anhand der gespeicherten SQL-Prozedur geprüft. Die stündliche Umsatzgewichtung gehört nicht zur aktuellen V3-Implementierung.