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Schnittstelle 8200: Outbox-Mails versenden

Dokumentiert / statisch geprüft: 2026-10-02. Statisch dokumentiert; Nutzerprüfung offen. Keine Schnittstelle ausgeführt.

Identität und Quellenstand

eProgramm.MailVersenden = 8200. Aktive feste Registrierung → cProgramme.MailSenden (E,P). Registrierung und erreichbare Quellen geprüft; installierte Binärdateien ungeprüft. Active=True, InAutomatik=true, ManuellerAufruf=false, NurAufServer=false. Kennzeichen beschreiben Registrierung/Defaults, nicht eingerichtete Jobs; Run selbst prüft keine Serverbindung.

seegerstefan/pep4desktop, master, Commit f1d82a003b62f2658f06eaa943dc685ab219bdf3. Lokale .DS_Store-/cPep/PEP-Abweichungen nicht vermischt; Fachquellen cSchnittstellen/ZW/Sqlfiles unverändert. Kein Remote-/Installationsabgleich.

Parameter und Datenrichtung

MAILART=NumberLong, DefaultValue=-1. Delegate nimmt Value nur numerisch, sonst AlleMails=-1. Keine neue Mail/Datei erzeugt; vorhandene Outbox samt Dokumenten wird gelesen und per SMTP gesendet. Keine fachliche SP, keine Zeit-/PEP-Berechnung.

SMTP-Vertrag und Wiederholung

cMail.SendOutbox wählt TOP1 ohne ORDER BY oder Claim/Lock. Nur mStatus>0 und mDelayUntil<SQLGETDATE; MAILART=-1 akzeptiert alle Arten. Leere Queue ergibt True, ein Versandfehler macht den Gesamtlauf False. SMTP-Erfolg setzt mSent=GETDATE,mStatus=0; Fehler erhöht Status und verschiebt um 2/5/10/30 Minuten. Ab Status12 liefert CASE ohne ELSE NULL für mDelayUntil: Auftrag wird nicht mehr ausgewählt. Bei vorgegebenem Status19 führt nächster Fehler zu20 und UPDATE Outbox SET mStatus=-1 OHNE WHERE – alle Aufträge betroffen.

Kein atomarer Vertrag zwischen SMTP und SQL. Nach erfolgreichem SMTP, aber fehlgeschlagenem Statuswrite sind Doppelversände möglich; konkurrierende Worker können denselben TOP1-Auftrag versenden. Keine Mail tatsächlich gesendet.

SMTP-Absender stammt aus globalen MAIL_FROM/MAIL_FROM_NAME; Outbox.mFrom/mFromName dienen ReplyTo. Testadresse überschreibt nur To, nicht CC. Adressen werden an Komma/Semikolon/Leerzeichen getrennt; die CC-Schleife verwendet fehlerhaft jeweils den kompletten mCc statt des einzelnen Elements. Mehrfach-CC kann dadurch scheitern.

Body aus Dokumente.Daten wird mit Encoding.Default in String verwandelt. GetDocumentFromDb setzt den ByRef-Bytepuffer bei fehlender Zeile/abgefangenem Fehler nicht zurück; da der Puffer über Queuezeilen weiterlebt, kann der vorige Body erneut verwendet werden. Anhanglesen setzt seine Liste zurück, kann aber nach abgefangenem Fehler unvollständig bleiben. HTML-Aufbereitung bricht am letzten '>' ab; nachfolgender Klartext kann fehlen. Anhänge werden als application/octet-stream aus MemoryStream hinzugefügt. MAIL_USEMAIL/Signatur/Verzögerungseinstellung sind keine hier nachgewiesenen Gates; SQL-Befehle verwenden Standardtimeout.

Einstellungen und gemeinsame Nebenwirkungen

Gemeinsames Profil: LEGACY (interne Referenz).

Beziehung Schlüssel / Variable Default Einflussweg Wirkung Beleg
8200-S001 MAIL_SMTP_SERVER / MAIL_SMTPServer „“ cMail.SendMail SMTP-Ziel MAIL,ZW
8200-S002 MAIL_USER / MAIL_User (Wert bewusst nicht dokumentiert) cMail.SendMail Anmeldungsname MAIL,ZW
8200-S003 MAIL_PASS / MAIL_Pass (Wert bewusst nicht dokumentiert) cMail.SendMail Entschlüsseltes Passwort; Wert nicht veröffentlichen MAIL,ZW
8200-S004 MAIL_USEDEFAULTCREDENTIALS / MAIL_UseDefaultCredentials False cMail.SendMail Windows-/Standardcredentials statt NetworkCredential MAIL,ZW
8200-S005 MAIL_SSL / MAIL_SSL True cMail.SendMail EnableSsl MAIL,ZW
8200-S006 MAIL_TESTADRESSE / MAIL_TestAdresse (Wert bewusst nicht dokumentiert) cMail.SendMail Überschreibt nur To, nicht CC MAIL,ZW
8200-S007 MAIL_FROM / MAIL_From „“ cMail.SendMail SMTP-Absender MAIL,ZW
8200-S008 MAIL_FROM_NAME / MAIL_FromName „“ cMail.SendMail Anzeigename MAIL,ZW

Defaults sind keine Livewerte. Melde-/Datei-/DB-Wirkungen sind nicht atomar.

Feldbeziehungen

DB-Rolle PEP4-Anmeldedatenbank, soweit nicht ausdrücklich Aprocon oder Import angegeben. Unqualifizierte Objektschemata nicht als Live-dbo-Vertrag behaupten. INSERT-Defaults/Computed-Spalten sind gesonderte Schemawirkung, kein explizites UPDATE.

Beziehung Tabelle.Feld Operation Datenfluss / Verwendung Bedingung Beleg
8200-D001 Outbox.ID SELECT TOP1 sendbarer Auftrag mStatus>0, Delay<SQLGETDATE, MAILART/-1; ohne Order/Lock MAIL
8200-D002 Outbox.mStatus SELECT TOP1 sendbarer Auftrag mStatus>0, Delay<SQLGETDATE, MAILART/-1; ohne Order/Lock MAIL
8200-D003 Outbox.mDelayUntil SELECT TOP1 sendbarer Auftrag mStatus>0, Delay<SQLGETDATE, MAILART/-1; ohne Order/Lock MAIL
8200-D004 Outbox.MailArt SELECT TOP1 sendbarer Auftrag mStatus>0, Delay<SQLGETDATE, MAILART/-1; ohne Order/Lock MAIL
8200-D005 Outbox.mFrom SELECT TOP1 sendbarer Auftrag mStatus>0, Delay<SQLGETDATE, MAILART/-1; ohne Order/Lock MAIL
8200-D006 Outbox.mFromName SELECT TOP1 sendbarer Auftrag mStatus>0, Delay<SQLGETDATE, MAILART/-1; ohne Order/Lock MAIL
8200-D007 Outbox.mTo SELECT TOP1 sendbarer Auftrag mStatus>0, Delay<SQLGETDATE, MAILART/-1; ohne Order/Lock MAIL
8200-D008 Outbox.mCc SELECT TOP1 sendbarer Auftrag mStatus>0, Delay<SQLGETDATE, MAILART/-1; ohne Order/Lock MAIL
8200-D009 Outbox.mBodyID SELECT TOP1 sendbarer Auftrag mStatus>0, Delay<SQLGETDATE, MAILART/-1; ohne Order/Lock MAIL
8200-D010 Outbox.mSubject SELECT TOP1 sendbarer Auftrag mStatus>0, Delay<SQLGETDATE, MAILART/-1; ohne Order/Lock MAIL
8200-D011 Outbox.mBodyHtml SELECT TOP1 sendbarer Auftrag mStatus>0, Delay<SQLGETDATE, MAILART/-1; ohne Order/Lock MAIL
8200-D012 Outbox.mSent UPDATE Erfolg oder Wiederholungsstatus Erfolg mStatus0; Fehler Status+1 und Staffelverzögerung MAIL
8200-D013 Outbox.mStatus UPDATE Erfolg oder Wiederholungsstatus Erfolg mStatus0; Fehler Status+1 und Staffelverzögerung MAIL
8200-D014 Outbox.mDelayUntil UPDATE Erfolg oder Wiederholungsstatus Erfolg mStatus0; Fehler Status+1 und Staffelverzögerung MAIL
8200-D015 Outbox.mStatus UPDATE Abbruch nach Status20 UPDATE ohne WHERE setzt alle Outboxzeilen auf -1 MAIL
8200-D016 Dokumente.ID SELECT Body und Anhangbytes Body ID=mBodyID; Anhänge per Join MAIL,DOC
8200-D017 Dokumente.oFilename SELECT Body und Anhangbytes Body ID=mBodyID; Anhänge per Join MAIL,DOC
8200-D018 Dokumente.Daten SELECT Body und Anhangbytes Body ID=mBodyID; Anhänge per Join MAIL,DOC
8200-D019 OutboxAttachment.OutboxID SELECT Anhänge zum Auftrag Fehler kann nur Teilmenge ergeben MAIL
8200-D020 OutboxAttachment.DokumenteID SELECT Anhänge zum Auftrag Fehler kann nur Teilmenge ergeben MAIL

Teststatus und Pflege

Keine Laufzeit-/Live-Schema-/Lieferformat-Abnahme, keine Codekorrektur. Q02 gilt für kundenspezifische Trigger/Constraints/DLLs/Jobs; weitere Grenzen siehe oben und Fragen (interne Referenz). Externe Betriebs-/Schemaabweichungen sind nicht durch die statische Analyse ausgeschlossen.

Gemeinsame Nebenwirkungen LEGACY

Block17 ergänzt6001/6002/6003/6004/6005 ausschließlich für direkte Info-/Dialog-/Logmeldungen; keine BASE-Mail/API. Parameter, Auswahl, Return und Fachwirkung jeID.

Block16 ergänzt explizit3031/3032/3041/3042/3060/3500 für die direkten Info-/Logmeldungen. Keine BASE-Vererbung bzw. Mail-/API-Nebenwirkung; Fachdateien/SQL/Returns pro ID prüfen. Keine pauschale Übernahme alter Dateiverträge.

Stand 2026-10-02; statisch geprüft am Commit f1d82a003b62f2658f06eaa943dc685ab219bdf3. Mitglieder ausschließlich durch expliziten Profilverweis: Block 07, IDs 2000, 2001, 2010, 2020, 3020, 3021, 3030, 3040, 3050, 3070.

Block 13: Profil für 1067,1070,1073 nur bezüglich direkter cInfoTools-Dialog-/Logmeldungen und ihrer zwei Einstellungen wiederverwendet. Deren Datei-/Rückgabe-/Timeout-/Folgeaufrufverträge stehen ausschließlich in den Einzelbeschreibungen; die nachfolgenden Block-07-PFAD-/Return-Aussagen sind keine pauschale Behauptung für diese drei neuen IDs.

Block14 nutzt LEGACY ausschließlich für direkte Info-/Logpfade von 1100,1101,1102,1103,1200,1207,1208,1209,1223. Keine pauschale Übernahme der nachfolgenden Block07-Datei-/Rückgabeverträge; konkrete Unterschiede stehen je ID. 1203 verwendet nur direkten MsgBox-Fehlerpfad und ist kein Mitglied.

Block15 ergänzt ausdrücklich 1224/1225/1226/1320/1360/1400/1401/2021/2023 sowie die Veraltet-Stubs 2028/2029/2032/2046/2047/2048. Nur direkte Info-/Logpfade; konkrete Datei-/Return-/Timeoutverträge stehen je ID. Die sechs Stubs erben als Klasse zwar BASE, instanziieren aber nichts und rufen deren Start/Ende nicht auf. 2022 hat keinen solchen Pfad.

Abgrenzung und Ablauf

Die belegten LEGACY-Einstiege rufen cSchnitt_Basis.Start/Ende nicht auf. Die ursprünglichen Block-07-Klassen erben auch nicht von der Basis; für spätere statische Stubs gilt dagegen nur die fehlende Start-/Ende-Ausführung. Deshalb keine BASE-Mail-/API-/Outboxbeziehungen übernehmen. MAILTO wird zwar von cProgramm angelegt, aber hier nicht ausgewertet; ebenso keine fachliche Auswertung von MANUELL oder SILENT. RunWithDialog setzt MANUELL. Dialogunterdrückung kommt aus Settings.Info.SupressDialogs (Clientkonstruktor False, Worker True), kein belegter ZW-Schlüssel.

Die folgenden Datei-/Return-Aussagen gelten für Block 07, nicht pauschal für spätere Profilmitglieder. PFAD ist FileImport, auch bei den Exporten 2001/3021: vorhandene Datei erforderlich, OpenFileDialog statt SaveFileDialog. Der lokale Registrywert PEP3/PFADESCHNITT/<ID> speichert den zuletzt verwendeten Ordner; dies ist keine serverseitige Systemeinstellung. Fehlender PFAD-Schlüssel ergibt False mit Fehlermeldung. Value.ToString bei Nothing liegt vor dem Fach-Try und kann ungefangen abbrechen. Datei-Existenzprüfung und Startmeldung liegen ebenfalls davor.

Meldungen: ShowProgrammStart/ShowProgrammEndeSuccessDialog mit Level 51, ShowProgrammEndeErrorDialog 102, ShowExceptionDialog 105 → ZeigeInfoEvent, ggf. Dialog, Log. Kein Nachweis über externe Event-Abonnentenwirkungen. Dialog kann unterdrückt sein, Logging bleibt separat. Die acht Ausführen-Funktionen außer 2010/3070 haben keinen abschließenden Return und liefern deshalb Boolean False, auch wenn Daten geändert wurden. 2020/3020 und die beiden Exporte haben zusätzlich im Fachhelfer keinen Return; dort wird bereits Success=False und ein Fehlerdialog gewählt. 2000/3030/3040/3050 können Erfolg melden und dennoch False liefern.

Einstellungen

Beziehung Schlüssel / Variable Default Einfluss Wirkung Beleg
LEGACY-S001 GLOBAL_LOGLEVEL / GLOBAL_LOGLEVEL 50 Init → Info.LogLevel Meldung ab einschließlich Grenzwert in Datei/DB; verändert keine Fachdaten LEGACY:SET, LEGACY:INIT, LEGACY:INFO
LEGACY-S002 GLOBAL_LOGLEVELEVLOG / GLOBAL_LOGLEVELEVENTLOG 0 Init → Info.LogLevelEvLog Windows-Ereignisprotokoll nur bei Level > Grenze, Grenze > 0 und Level < 200 LEGACY:SET, LEGACY:INIT, LEGACY:INFO

Beide gezeigten Settings-Konstruktoren setzen AlwaysToFile=True. Oberhalb LogLevel werden Datei UND DB versucht; bei False nur DB, Datei als Fehlerfallback. Datei unter ApplicationData/PEP/LogFiles/yyyyMMdd_peplog.txt (Append). DB-Fehler werden als False abgefangen, verhindern nicht zwingend den Import. EventLog-Fehler werden geschluckt. Direkte Fachcommands des Block 07 setzen kein Timeout; SQL_TIMEOUT ist in diesen zehn Pfaden nicht gelesen. Keine zusätzliche fachliche ZW-Einstellung nachgewiesen, auch nicht in spCalcUmsatzPlan.

Datenbeziehungen

DB-Rolle PEP4-Anmeldedatenbank. Log schreibt über eigene Verbindung; nicht atomar mit Fachoperationen. fnUserId liest minimalen UserID zum rechten 25-Zeichen-Teil von SUSER_NAME(), sonst 0.

Beziehung Tabelle.Feld Operation Datenfluss / Verwendung Bedingung Beleg
LEGACY-D001 Pep3Log.UserID INSERT dbo.fnUserId() Meldungslevel erreicht DB-Log LEGACY:INFO, LEGACY:FN
LEGACY-D002 Pep3Log.Datum INSERT getdate() Meldungslevel erreicht DB-Log LEGACY:INFO
LEGACY-D003 Pep3Log.Kurz INSERT Kurztext, maximal 255 Zeichen Meldungslevel erreicht DB-Log LEGACY:INFO
LEGACY-D004 Pep3Log.LogText INSERT Detailtext einschließlich Pfad/ggf. Exception Meldungslevel erreicht DB-Log LEGACY:INFO
LEGACY-D005 Pep3Log.Modul INSERT Modulbezeichnung, maximal 50 Zeichen Meldungslevel erreicht DB-Log LEGACY:INFO
LEGACY-D006 Pep3Log.InfoLevel INSERT 51, 102 oder 105 je Meldung Meldungslevel erreicht DB-Log LEGACY:INFO
LEGACY-D007 tblUser.Name SELECT Abgleich RIGHT(SUSER_NAME(),25) fnUserId bei Log-INSERT LEGACY:FN
LEGACY-D008 tblUser.UserID SELECT MIN(UserID), fehlend → 0 fnUserId bei Log-INSERT LEGACY:FN

Quellenverzeichnis

Siehe auch: Übersicht der Schnittstellen. Keine Ausführung oder Codekorrektur.